Privilegien für Polit-Elite – nicht mit uns

Zur heutigen Haupt- und Finanzausschusssitzung haben einige Damen und Herren des Rates Bedenken geäußert diese Sitzung zu besuchen und lassen sich von städtisch bestellten Taxen zur Sitzung befördern. Diese besondere Privilegierung wurde gerne in Anspruch genommen.

Im Gegensatz zu unseren Bürger*innen, die bei heutigen Wetterbedingungen nicht wissen, wie sie zur Arbeit kommen sollen, teils zu Fuß den Weg auf sich nehmen müssen, oder auf Eigenkosten ein Taxi bestellen, wird hier eine kleine Gruppe der Bürgerschaft bevorzugt.

Der Beigeordnete Guido Horn kritisiert das aufs Schärfste. „Die Politik zu bevorzugen und die Bürger*innen sich selbst zu überlassen, ist eine absolute Ungleichbehandlung und kommt einer Privilegierung der politischen Elite gleich. Wir alle erhalten für unser Mandat geringfügige Mittel, die sicherlich dazu ausreichen zwei Taxifahrten zu begleichen.“

Wir sehen in dieser Entscheidung unseres Oberbürgermeisters eine Bevorzugung der politischen Elite Oberhausens und sprechen uns klar dagegen aus. Möchten dabei auch an die abgerechneten Taxifahrten einer ehemaligen Stadtverordneten erinnern, die in der Öffentlichkeit heftig kritisiert wurde. „Als Mandatsträger habe ich die Belange und Notwendigkeiten unserer Bürger*innen im Blick zu behalten“, erklärt Horn. Der OfB-Mann hat von seinen Kolleginnen und Kollegen des Rates erwartet, dass sie sich mit der Frage auseinandersetzen, wie und wann der städtische ÖPNV wieder für die Bürger*innen zur Nutzung bereitgestellt wird, nicht wie sie selbst in Bewegung kommen!

 

Bitte teilen Sie uns gerne mit, wie Sie den heutigen Arbeitsweg bestritten haben und ob Sie Verständnis für diese Bevorzugung der politischen Vertreter*innen mitbringen, die in Ihrem Sinne Entscheidungen zu treffen haben.