An Anwohnern vorbei geplant

„Offen für Bürger“ fordert Korrektur des Ratsbeschlusses zu Arbeiten an Kettwiger und Werdener Straße.

Auf der Bürgerversammlung am Donnerstag, 15. November, haben rund 100 Anwohner der Kettwiger und Werdener Straße den Verwaltungsplänen zu Straßenbauarbeiten in diesem Bereich eindeutig die Rote Karte gezeigt. „Wir haben diese Pläne im Rat durchgewunken, ohne im Detail informiert worden zu sein“, gibt sich Ratsmitglieder Albert Karschti von der neuen Ratsgruppe Offen für Bürger (OfB) selbstkritisch und will nun, dass das Stadtparlament den Beschluss korrigiert.

Rund 1,3 Millionen Euro sollen unter anderem Fahrbahnerneuerung, neue Parkplätze und Begrünung an den beiden Straßen kosten. 80 Prozent davon sollen, nach dem Kommunalabgabegesetz (KAG), die Anwohner beisteuern. Doch die sehen überhaupt keinen Bedarf für diese Arbeiten.

„Die Verwaltung hätte die Anwohner früher befragen müssen, statt sie jetzt vor vollendete Planungen zu stellen“, kritisiert Karschti.