OfB fordert Runden Tisch zur Gesundheitspolitik

Auch nach Übernahme der KKO „längst nicht alle Probleme bei stationärer Versorgung geklärt“. Politik und Stadtverwaltung soll „aktiver begleiten“.

Die Ratsgruppe Offen für Bürger (OfB) begrüßt in erster Linie die Sicherheit der Arbeitsplätze durch die bevorstehende Übernahme der Katholischen Kliniken (KKO) durch den privaten Schweizer Dienstleister Ameos. „Nach den Hiobsbotschaften der letzten Wochen ist damit ein wenig Hoffnung am Horizont“, ist Ratsherr Albert Karschti erleichtert.

„Wir müssen aus den Fehlern lernen, damit die Patientenversorgung zukünftig nicht in Gefahr gerät“, mahnt der Gesundheitsexperte der OfB und fordert dafür einen Runden Tisch mit Beteiligung der Krankenhäuser, der Politik, der Gewerkschaften und Patientenvertretern. „Vor allem von Stadtverwaltung und Politik erwarten wir dabei – nach der erkennbaren Zurückhaltung aus dem Rathaus in der jüngsten Zeit – eine aktivere Begleitung“, so Karschti. Die Herausforderungen und Probleme bei der stationären Versorgung in Oberhausen seien mit der Übernahme der KKO längst noch nicht vom Tisch.