Radwege-Konzept von OfB auf Landesebene befürwortet

Kann man bald mit dem Fahrrad einfach und sicher von Oberhausen bis an die Holländische Küste radeln? Offen für Bürger hatte im Rat der Stadt den Antrag gestellt, die Verwaltung solle prüfen, ob die Baustraßen für die Betuwe-Bahnstrecke von Rotterdam nach Oberhausen nach der Fertigstellung des Gütergleises in einen möglichst durchgängigen Rad- und Fußweg ausgebaut werden kann.

Während die Verwaltung daran arbeitet, haben andere Städte entlang der Strecke und auch bürgernahe Verbänder wie der ADFC und Pro Bahn den Vorschlag begrüßt. “Die durchweg positive Resonanz hat uns gefreut”, sagt Werner Nowak, der im Rat für Offen für Bürger arbeitet. Nowak ist sich sicher: Ein sechs Meter breiter Rad-/Fußweg wäre ökologisch ein großer Gewinn, erst recht, wenn er dabei hilft Autofahrten zu vermeiden. Allein in Oberhausen könnten 4000 Pendler etwa nach Dinslaken davon profitieren.

Natürlich müsse bei einem solchen Projekt das Land und StraßenNRW mit Finanzen und Wissen unterstützen, die nun auch für Landesradwege zuständig sind. Nowak: “Der Bau der Betuwe-Strecke ist aber eine einmalige Situation auch für eine Beschleunigung und den Ausbau des Radverkehrs im großen Stil. Politik, Verwaltung und Bahn sollten sie nutzen.”

Lesen Sie dazu auch einen Artikel in der NRZ: https://www.nrz.de/region/niederrhein/neuer-radweg-entlang-der-betuwe-bis-nach-holland-id226504785.html